ElastoFlake eignet sich für die gängigen Rohrmaterialien in Bestandsgebäuden. Gemäß DIBt-Zulassung ist das Verfahren für folgende Werkstoffe zugelassen: Beton, Stahlbeton, Steinzeug, Gusseisen (SML-Rohre), asbestfreier Faserzement, GFK, PP, PE und PVC.
Engels Rohrsanierungen beurteilt individuell, wann sich welches Verfahren lohnt, und erstellt ein ganzheitliches Sanierungskonzept. Häufig werden beide Verfahren kombiniert
Bei Gussrohren bilden sich über Jahrzehnte Korrosionsschichten, die den Rohrquerschnitt verengen und zu Undichtigkeiten führen. Die ElastoFlake-Beschichtung versiegelt die korrodierte Oberfläche und stellt die Dichtheit wieder her.
Thermische Belastung, Setzungen oder Alterung verursachen Risse in Steinzeug- und Betonrohren. Risse bis zu einer definierten Breite werden durch die Beschichtung überbrückt und abgedichtet.
An Verbindungsstellen treten mit der Zeit Undichtigkeiten auf. Die nahtlose Innenbeschichtung überbrückt diese Schwachstellen.
Jahrelange Inkrustationen verengen den nutzbaren Rohrquerschnitt. Nach der Reinigung stellt die glatte Beschichtungsoberfläche einen verbesserten Durchfluss sicher.
Die Dauer einer ElastoFlake-Rohrsanierung hängt von verschiedenen Faktoren ab: Länge der Leitungen, Art und Anzahl der Schäden, Zugänglichkeit und Umfang des Gesamtprojekts
In der Regel 1–2 Tage inklusive aller notwendigen Nebenarbeiten
Wird nur der Übergang zum Fallstrang gereinigt und saniert, liegt der Aufwand bei ca. 0,5 Tagen. Bei vollständiger Sanierung sind 1–3 Tage je nach Zugänglichkeit und Umfang realistisch. Wichtig: Alle Einheiten an einem Strang müssen für die gesamte Dauer der Sanierung dieses Stranges gesperrt sein
Die Etappenplanung stellt sicher, dass der laufende Betrieb aufrechterhalten werden kann.
Im Gegensatz zum herkömmlichen Rohrtausch entfallen bei der Rohrinnensanierung Arbeiten wie Trockenbau, Malerarbeiten und Fliesenlegen. Dadurch verkürzt sich die Gesamtdauer erheblich.
Die Haltbarkeit der ElastoFlake-Beschichtung ist vergleichbar mit einem Kunststoffrohr — ca. 20–50 Jahre. Diese Lebensdauer basiert auf den Materialeigenschaften des verwendeten Polyurethan-Harzsystems und wird durch die DIBt-Zulassung Z-42.3-565 gestützt
Die allgemeine bauaufsichtliche Zulassung Z-42.3-565 durch das Deutsche Institut für Bautechnik (DIBt) ist die höchste nationale Qualitätsbestätigung für ein Rohrsanierungsverfahren.
Mehr zur DIBt-Zulassung Z-42.3-565Ein harzgetränkter Gewebeschlauch wird in das Rohr eingebracht und unter Druck an die Rohrwand gepresst. Eignet sich vor allem für längere, gerade Leitungsabschnitte. Bei verzweigten Leitungssystemen ist die Anwendung aufwendiger als bei der Beschichtung. Engels selbst bietet das Inliner-Verfahren über die DIBt-Zulassung Z-42.3-575 (SANIKOM Lateral Liner) an — speziell für erdverlegte Abwasserleitungen DN 100–200.
Diese Beschichtungsverfahren arbeiten ähnlich wie ElastoFlake, verwenden jedoch andere Harzsysteme. Nicht alle Sprühverfahren verfügen über eine DIBt-Zulassung.
Für einzelne, lokal begrenzte Schadstellen. In Kombination mit ElastoFlake können Kurzliner für vorbereitende Reparaturen an stark geschädigten Einzelstellen eingesetzt werden
Die Kombination aus kurzer Gesamtbearbeitungsdauer, breitem Materialspektrum (DN 50–DN 200, Beton bis PVC) und DIBt-Zulassung Z-42.3-565 unterscheidet ElastoFlake von den meisten alternativen Verfahren.